2015/10/18-Benefiz-Matinee

Benefiz-Matinee der Loge für KinderZeit Mobil

Am 18.10.2015 fand in unseren Logenräumen die jährliche Benefiz-Veranstaltung für unser Kinderprojekt statt.

Der Bürgermeister der Stadt Heiligenhaus, Herr Dr. Jan Heinisch, war urlaubsbedingt abwesend, schickte uns aber einen lieben Gruß und übernahm die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung.

Peter Rüffer (Klarinette), Kurosh Zanjani (Piano)
Peter Rüffer (Klarinette), Kurosh Zanjani (Piano)

Ab 11:00 Uhr trafen unsere Gäste und Brüder im Logenhaus ein und wurden mit einem Glas Prosecco empfangen.

Pünktlich um 11:30 Uhr erfolgte die Begrüßung mit Hinweisen auf den Ablauf der Matinee.

Erstmals stellte sich Frau Diana Kollenberg-Ewald als zuständige Bereichsleiterin der Bergischen Diakonie für den Kinder- und Jugendhilfeverbund vor. Unser bisheriger Partner, die Diakonie Niederberg fusionierte zum Jahresanfang mit der deutlich größeren Bergischen Diakonie.

Kawe Alevi, Kurosh Zanjani
Kawe Alevi, Kurosh Zanjani

Für die gelungene musikalische Begleitung brachte Herr Kurosh Zanjani die Herren Peter Rüffer (Klarinette) und Kawe Alevi (Piano) mit. In drei musikalischen Abschnitten begeisterten sie die Zuhörer mit ihrem brillanten und gefühlvollen Spiel.

Frau Renate Zanjani (Bergische Diakonie / Kommunikation) berichtete von den Veränderungen

Renate Zanjani
Renate Zanjani

bei KinderZeit Mobil im vergangenen Jahr. Die Zielgruppe Kinder als Teilnehmer für regelmäßige Zusammenkünfte zum gemeinsamen Koch ist geblieben. Wesentlich größere Probleme als bei der bisherigen Zielgruppe wurde bei den neuen Flüchtlingskindern ohne Kenntnis der Deutschen Sprache gesehen. In einem ehemaligen Kindergarten werden allein erziehende Mütter mit ihren Kindern untergebracht.

Die Kinder lernen die Zubereitung einfacher Speisen, den Umgang mit Messer und Gabeln, Tischmanieren und dem Erfolgserlebnis, eine Mahlzeit aus gesunden Zutaten selbst zubereiten zu können. Bei dieser ‚Arbeit‘ wird nur deutsch gesprochen.

Zum Jahresanfang 2015 wurden wir gefragt, ob wir diese Änderung mit tragen würden. Wir haben uns dafür ausgesprochen.

Spendenübergabe Zanjani & Kollenberg-Ewald
Spendenübergabe Zanjani & Kollenberg-Ewald

Im sechsten Jahr unserer Zusammenarbeit mit der Diakonie konnten wir zum Ende der Veranstaltung einen Scheck in Höhe von Euro 3.000,00 übergeben.

Auch durch den neuen Träger wurde uns versichert, dass dadurch (und nur dadurch) die Fortführung des Projektes für ein weiteres Jahr gesichert ist. Auch nach dieser Veranstaltung bitten wir um Spenden, um die zugesagte Nachhaltigkeit zu sichern.

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2002/11/09 Benefiz-Veranstaltung

Konzert im Logenhaus am 09. November 2002

Am 09.11.2002 spielen die Künstler Eglantina Grapshi, Alban Shehu, Min-Jung Kim, Aida und Alban Pengili Werke von Niccolo Paganini, Maurice Ravel, Johann Sebastian Bach,  Henryk Wienianwski, Georges Bizet, Giovanni Paisiello, Christian Sinding, Guiseppe Tartini und Johannes Brahms.

Die Einnahmen des Abends wurden der Katholischen Kirchengemeinde St. Augustus in Essen – Frohnhausen für deren Patenschaftsprojekt der Johannes Nepomuk Gemeinde in Costiui / Rumänien zur Verfügung gestellt.

Eglantina Grapshi

Grapshi_Eglantinageboren in Korca, Albanien. 
1994 schloss sie ihr Studium an der Kunstakademie in Tirana bei Prof. Margarita Kristidhi ab. Im Juni 1996 gewann sie den Ersten Preis beim „F. Chopin Wettbewerb“ in Tirana und ein Jahr später wurde sie Preisträgerin beim „Musik unseres Jahrhunderts“ Wettbewerb. 
Es folgten zahlreiche Konzerte im In- und Ausland (z.B. Polen, Kroatien, Türkei, Frankreich und England) als Solistin und Kammermusikpartnerin. 
Weitere künstlerische Impulse erhielt sie bei den „Internationalen Klaviermeisterkursen“ unter der Leitung von Volker Lehmann, Gerhard Hamann und Winfried Rademacher in der Fachrichtung „Kammermusik“. 
1998 wurde sie Stipendiatin des DAAD und setzt seitdem ihr Studium an der Folkwang Hochschule Essen unter Leitung von Prof. Till Engel fort.

Alban Shehu

Alban Shehu
Alban Shehu

geboren in Tirana, Albanien. 
Wurde dort von den Prof. Genc Bogdo, Hasan Bakalli, Bujar Sykja unterrichtet. 
1993 -1996 studierte er an der Folkwang Musikhochschule Essen in der Klasse von Prof. Pieter Daniel. 

Alban Shehu gab mehrere Konzerte im In- und Ausland. 
Er ist Teilnehmer an verschiedenen internationalen Violinwettbewerben.

Min-Jung Kim

Min-Jung KIM
Min-Jung KIM

geboren in Seoul, Südkorea.
Sie begann im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierspielen. 
1989-1993 studierte sie an der Han Yang Universität im Fachbereich Klavier (Bachelor of Music).  Anschließend kam sie 1995 nach Deutschland, um in Düsseldorf an der Robert-Schumann – Musikhochschule ihr Studium fortzusetzen. Unterricht bekam sie von Herrn Christian Beldi. Sie machte 1999 die Diplomprüfung im Studiengang „Künstlerische Instrumentalausbildung“. 
1999-2002 weitergehendes Studium an der Musikhochschule in Köln im Fachbereich „Musikpädagogik“ mit Diplomabschluß. Kammermusik- und Klavierkurse belegte sie u.a. bei Jeffrey Cohen, Peter Feuchtwanger und Christian Beldi. Ihr musikalisches Schaffen umfasste regelmäßige Konzert- und Kammermusiktätigkeit in Korea wie auch später in verschiedenen EU-Ländern. Des weiteren nimmt sie auch Korrepetitionsaufgaben wahr und ist eine gefragte Duopartnerin. 
Seit 2001 ist sie an einer Privatmusikschule in Xanten als Klavierpädagogin angestellt. 

Aida Pengili

Aida Pengili
Aida Pengili

geboren in Tirana, Albanien. 
Staatliche Förderung für musikalische Talente im „Palast der Pioniere“ in Tirana. Sie begleitete verschiedene Orchester und machte TV-Aufnahmen im albanischen Fernsehen. 
1987 Fachabitur für Musik am Gymnasium „Jordan Misjan“ in Tirana. 
1987 – 1991 Studium an der „Kunstakademie – Konservatorium“ in Titana bei Prof. Ramiz Kovaci“. 
Sie setzte ihr Studium 1993 an der Folkwang – Hochschule bei Prof. Claudia Rüggerberg fort. 
Besuch der Meisterklasse bei Prof. Reinhard Becker. 
Seit 1999 Studentin bei Prof. Celina Lindsly. 
Besuch mehrere Meisterkurse und Workshops. 
Im Juli 2002 wurde sie die beste Teilnehmerin beim „Knowbody’s Singing Workshops of Germany“ unter der Leitung von Celina Lindsly und Helene Ziebarth. 
Regelmäßige Konzerte und Beteiligung an nationalen Musikwettbewerben.

Alban Pengili

Alban Pengili
Alban Pengili

geboren 1972 in Tirana -Albanien- 
Früher Studienbeginn in Albanien. 
Von 1992 bis zu seiner  künstlerischen Abschlussprüfung 1997 und dem Konzertexamen 2000 studierte er an der Folkwang Musikhochschule Essen. 
Konzerte in Italien, Griechenland, Jugoslawien, Österreich mit Soloauftritten mit verschiedenen Orchestern, u.a. dem Radio Television Orchester Tirana, dem Tirana Philharmonie Orchester, dem Sinfonieorchester Stendal und aufgrund einer Einladung der Musikgesellschaft der Yamaha – Stiftung in Japan. 
Preise: 
Nationaler Albanischer Violinwettbewerb mit dem Gewinn des 2. (1984) und des 1. Preises (1985). 
Sonderpreis „Antonio Skarletarius“ 1990 beim 9. Internationalen Violinwettbewerb „Premio Rodolfo Lipizier“ in Italien.
Förderpreis der Folkwang Musikhochschule Essen im Jahr 1995. 
Erster Preis beim Internationaler Violine Wettbewerb Premio „I. Petrela“ (Tirana, Albanien) 12/2001.

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1999/06/20 Benefiz-Veranstaltung

Konzert im Logenhaus am 20. Juni 1999 zugunsten von Flüchtlingen aus dem Kosovo

In Anwesenheit des Oberbürgermeisters der Stadt Essen, Herrn Dr. Wolfgang Reiniger, sowie des Alt – Oberbürgermeister und Honorarkonsul der Republik Albanien Peter Reuschenbach, veranstaltet die Loge ein Benefiz-Konzert zugunsten von Flüchtlingskindern im Kosovo.

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Von links: Aida Pengili, Alban Pengili, Dr. Wolfgang Reiniger, Peter Reuschenbach, Nana Sakai und Logenvorsitzender Rolf Oesterheld

Mehr als 10.000 DM erhielt Peter Reuschenbach für seine humanitäre Arbeit  im Kosovo. 
Usami_Yuri„Eine großartige Hilfe“ bedankte sich Peter Reuschenbach, Honorarkonsul der Republik Albanien und Alt – Oberbürgermeister, als er das Ergebnis der Benefiz – Veranstaltung der Essener Druiden-Loge „Schwarzer Diamant“ erfuhr. 

Rolf Oesterheld, Vorsitzender der Essener Loge, überreichte Peter Reuschenbach einen Scheck über 10.478,00  DM.  Rolf Oesterheld betonte bei der Übergabe die seit 225 Jahren bestehende humanitäre Verpflichtung seines Ordens.
Dr. Wolfgang Reiniger hob die Selbstverständlichkeit des sozialen Engagements der Druiden – Loge hervor.

Die Loge „Schwarzer Diamant hatte zu einem

Nana Sakai
Nana Sakai

Benefizkonzert mit Studenten und Dozenten der Folkwang – Hochschule eingeladen. 

Frau Yuri Usami ( Klavier), Alban Pengili ( Violine ), Nana Sakai ( Klavier ) und Aida Pengili ( Sopran ) begeisterten das Publikum

Die Geschwister Pengili sind in Tirana, Albanien

Aida Pengili
Aida Pengili

geboren.Aida Pengili. Beide haben so eine ganz

Alban Pengili
Alban Pengili

persönliche Beziehung zu dem unvorstellbaren Leid in Ihrer Heimat. 

Der Maler Hermann  Grzymbowski – Mitglied der Loge –  hatte eines seiner Werke für diesen Abend gespendet. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Verkauf von „Aktien der Nächstenliebe“, unter deren Besitzer der Gewinner des Bildes von Grzymbowski ausgelost wurde.

Veranstaltungsgäste
Veranstaltungsgäste

Dr. Wolfgang Reiniger – Oberbürgermeister der Stadt Essen

Reiniger_WolfgangTag für Tag bekommen wir schreckliche Bilder vom Leid und Elend der Kosovo-Flüchtlinge zu sehen. 
Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger wollen diesen armen und geschundenen Menschen helfen. 
Eine Welle der Hilfsbereitschaft geht durch unsere Stadt. 
Das Benefiz-Konzert der Druiden-Loge „Schwarzer Diamant“ fügt sich nahtlos ein in eine beachtliche Reihe von Hilfsaktionen. Die Loge nimmt damit zugleich einmal mehr die soziale Verpflichtung wahr, die auch zu ihrem Selbstverständnis gehört. 

Ich danke gleichermaßen den Initiatoren wie den Mitwirkenden und wünsche dem Benefiz – Konzert regen Zuspruch, damit möglichst viel zusammenkommt, um die Not der Kosovo – Flüchtlinge ein wenig zu lindern. 

Dr. Wolfgang Reiniger 
Oberbürgermeister der Stadt Essen

Peter Reuschenbach Honorarkonsul der Republik Albanien & Alt-Oberbürgermeister der Stadt Essen

Reuschenbach_Peter_2Der Essener Druiden-Loge „Schwarzer Diamant“ danke ich im Namen derer, um die es geht, für das Benefiz-Konzert, das helfen soll, zu helfen. 
Es ist zugleich Ausdruck des traditionellen Selbstverständnisses der Loge: Humanität, Wohltätigkeit und Hilfsbereitschaft. 
Dank auch den Künstlern, die den Abend prägen.Die Kosovo – Tragödie hat nach dem Weltkrieg nichts Vergleichbares – zumindest in Europa. 
Was Menschen Menschen zufügen können, ist immer wieder unfaßbar. 
Es tröstet ein wenig, daß jetzt viele mitfühlen und mithelfen. Jeder zu seinem Teil und nach seinen Möglichkeiten. 

Ich wünsche der Loge Erfolg bei ihrem Vorhaben, einen Ertrag, der ein schöner Mosaikstein im großen Hilfswerk sein wird, und den Besuchern des Konzerts einen nachhaltigen Eindruck. 

Mit Dank und Glückauf!
Peter Reuschenbach

 

In Memoriam
Mit Betroffenheit haben wir vom Tod unseres Alt-Oberbürgermeisters Peter Reuschenbachs am 19.04.2007 erfahren. 
Im November 1977 besuchte er erstmalig unsere Loge gemeinsam mit seiner Gattin Renate anlässlich einer Ikonenausstellung.
Im Juni 1999 und Januar 2006 beteiligte er sich an Benefiz-Veranstaltungen und übernahm jeweils die Schirmherrschaft. 
Das Benefizkonzert des LandesJugendChores im Februar 2007 hat er schriftlich und nicht nur mit freundlichen Worten begleitet. Heute wissen wir, warum er nicht teilnehmen konnte.
Wir haben Ihn als großartigen Menschen und außerordentliche Persönlichkeit kennen und schätzen gelernt.
Essen ist um einen engagierten Bürger ärmer geworden.

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1998/11/14 Logenball zur 75. und 25. jährigen Einweihung des Logenhauses

75. Jahrestag der Einweihung des ersten Logenhauses in Gelsenkirchen (17.11.1928) und 25. Jahrestag der Einweihung des Logenhauses in Essen-Rüttenscheid (16.11.1973)

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Der Logenvorsitzende Rolf Oesterheld begrüßte die Festteilnehmer

Zu einem Datum zwei Jubiläen zu feiern, ist ein besonderer Umstand, der durch die Bruderschaft mit einem feierlichen Ball im Logenhaus gewürdigt wurde.
Unter Beteiligung unserer Nachbarlogen genossen wir klassische Musik aber auch schwungvolle Klänge, um das Tanzbein zu schwingen.

Viele gute Wünsche unserer Brüder und Gäste sollten uns für die folgenden Jahrzehnte begleiten.

Am 16.11.1998 würdigte die WAZ dieses Ereignis mit folgenden Worten (Auszug):

Festlich gestalteten die Brüder des „Schwarzer Diamanten“ den Geburtstag der „Hainweihe“ im eigenen Logenhaus. „Hain ist ein altes Wort für Logenraum“, erklärt Dr. Horst Böhm von der „Rhein-Ruhr-Loge Mülheim.

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Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger bei seiner Ansprache

Als „Stätte wirklichen Bürgersinns“ bezeichnete Dr. Wolfgang Reiniger, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion als Vertreter der Stadt Essen, in seinem Grußwort die Loge, die in Zeiten des Wertewandels Hilfe und Geselligkeit vertrete. Solidarität werde heute häufig „nur als Anspruch verstanden“.

Dem „Schwarzer Diamanten“, stieß Peter Dumke von der Artus-Loge Köln in die gleiche Richtung, gehe es „personel, finanzielle und ideell sehr gut“.
Sichtbar wird das nicht nur am regen Logenleben.

Auch das Engagement für „Mareike“, die eigentlich anders heißt, zählt dazu. Die Druiden unterstützen das bedürftige Mädchen schon länger, diesmal mit den Erlös der Tombola.

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von links: Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger, Logenvorsitzender Br. Rolf Oesterheld, Vorsitzender der Groß-Loge Rheinland-Westfalen, Br. Dieter von Grätzel

Der Vorsitzende der Großloge Rheinland-Westfalen, Dieter von Grätzel, betont die Bedeutung von Toleranz und mahnte, „Lebensstandart und Lebenssinn nicht zu verwechseln“. Heute seien die Logenbrüder „Menschen die mit Herz und Intellekt schöpferisch tätig sein wollen“.

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